Was die Leasinggesellschaften bieten

Alle Anbieter, alle Dienstleistungen

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Vernetzte Fahrzeuge, neue Wege der Mobilität: Die Leasingbranche verändert sich rasant. Die Marktübersicht zeigt, wie die Gesellschaften aufgestellt sind.

V ergangenes Jahr konnte die deutsche Leasingbranche erneut wachsende Zahlen vermelden: 41  Prozent der 2017 neu zugelassenen Autos wurden geleast. Noch im Jahr zuvor waren es unter 40  Prozent. Traditionell schätzen besonders Unternehmen die Vorteile von Leasing: Die Planungssicherheit dank monatlich gleicher Raten samt Restwertsicherheit sowie die gute Kostenkontrolle sind klare Vorteile für diese Finanzierungsart. Laut der Dataforce Leasinganalyse 2017 setzten so vergangenes Jahr 55 Prozent der Fuhrparks auf Leasing, 49 Prozent der Bestandsfahrzeuge waren geleast.

Es wachsen jedoch nicht alle Geschäftsbereiche gleichmäßig. Das reine Finanzleasing ging um 3,7 Prozentpunkte zurück. Immer mehr Unternehmen wollen alle Services aus einer Hand. Anbieter, die nur Fuhrparkmanagement oder reines Leasing im Portfolio haben, tun sich schwer am Markt. Zudem fordern Unternehmen immer mehr Flexibilität, um ihre Mitarbeiter mobil zu halten: Modelle wie Langzeitmiete sind schon länger üblich, neu sind sogenannte Mobilitäts-Flatrates. Auf diese Anforderungen gehen beispielsweise Volvo mit der Schwedenflotte ein oder Daimler mit einem Abo-Modell, das bis zu zwölf verschiedene Autos in einem Jahr zulässt.

In Zukunft wird es häufiger ein Mobilitätsbudget pro Mitarbeiter anstelle eines fest zugeteilten Dienstwagens geben. Das stellt Leasinggesellschaften vor neue Herausforderungen: Sie müssen sich zu Mobilitätsdienstleistern entwickeln, die Unternehmen für jede Anforderung das passende Angebot bieten können. Unternehmen wollen maximal flexibel mobil sein. Da tun sich Captives mit den Autoherstellern im Rücken erst einmal leichter, doch auch freie Gesellschaften wie Lease Plan mit ihrer Car-as-a-service-Strategie stellen sich der Herausforderung.

Nicht zu unterschätzen ist die langsam voranschreitende Umstellung auf alternative Antriebe. Ab diesem Jahr verbessert sich die Verfügbarkeit von E-Fahrzeugen, Erdgas ist inzwischen eine ernst zu nehmende Alternative zum Diesel. Wenn Leasinggesellschaften attraktive Angebote für solche nach Listenpreis oft teuren Modelle schaffen und auch das Monitoring der (Lade-)Kosten im Griff haben, können sie sich Vorteile verschaffen. Dazu gehört ebenso das Angebot von Ladeinfrastruktur, um Firmenparkplätze entsprechend auszustatten. Doch auch beim Mitarbeiter zu Hause muss es Lademöglichkeiten samt Kostenkontrolle geben. In unserer Übersicht haben wir den alternativen Antrieben daher etwas mehr Raum als bisher eingeräumt, um Ihnen auch zukünftig einen informativen Überblick über das aktuelle Marktangebot geben zu können.

Download Non-Captives: Was freie Leasinggesellschaften bieten (PDF, 0,11 MByte) Kostenlos
Download Captives: Die Angebote der Hersteller (PDF, 0,17 MByte) Kostenlos
Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
FA 11 2018 Titel
11/2018 19. Oktober 2018 Inhalt zeigen
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