Alles über Corporate Carsharing/Fahrzeugpool
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Auf der Landwehr-Thümer/Versicherungskammer Bayern: Gut ausgelasteter Carpool

Nach einem Jahr Corporate Carsharing zieht die Versicherungskammer Bayern Bilanz: Interview mit Fuhrparkleiter Volker Auf der Landwehr-Thümer.

Effizienter und nachhaltiger sollte das Mobilitätsangebot für die Mitarbeiter der Versicherungskammer Bayern werden. Also stieg das Unternehmen auf Corporate Carsharing mit AlphaCity von Alphabet um. Gemeinsam mit Vorstand und Betriebsrat setzte Fuhrparkchef Volker Auf der Landwehr-Thümer die Lösung mit sechs Poolfahrzeugen an zwei Standorten um. Inzwischen sind 425 Fahrer registriert. Außerdem werden die Autos auch privat gefahren.

Was hat die Versicherungskammer Bayern aufs Corporate Carsharing gebracht?

Auf der Landwehr-Thümer: Aus Umweltschutz- und administrativen Gründen wollten wir unsere Mobilität neu organisieren und sie auf eine zukunftsichere Plattform stellen, die alle unsere Anforderungen konsolidieren würde und eine effizientere und nachhaltige Lösung bietet.

Was hatte Sie am Betrieb eines internen Fuhrparks gestört?

Bislang war die Administration arbeitsintensiv und zeitaufwendig. Wir mussten Fahrzeugbuchung, Schlüsselübergabe und Wartung selbst verwalten. Da wir gesetzlich verpflichtet sind, sicherzustellen, dass unsere Firmenfahrzeuge nur von Besitzern eines gültigen Führerscheins gefahren werden, mussten wir außerdem zweimal pro Jahr die Führerscheine streng kontrollieren. Bei so vielen Mitarbeitern erhöhte sich der Zeitaufwand für uns noch weiter.

Gab es noch weitere Faktoren, die Sie zur Einführung der Lösung bewegten?

Die Möglichkeit der Privatnutzung war sehr attraktiv und gerade dies ist ein sehr guter Anreiz für die Mitarbeiter. Uns gefiel auch das Produktportfolio aus BMW und MINI. Also kurz gesagt, wir fanden AlphaCity innovativ, motivierend und komfortabel.

Welche Herausforderungen gab es bei der Einführung von AlphaCity und wie wurden sie gelöst?

Die Kosten sind ein wichtiger Faktor bei der Einführung eines neuen Systems. Wir mussten dem Vorstand beweisen, dass AlphaCity nicht teurer als der bisherige Fuhrpark sein würde. Die Kalkulationen von Alphabet haben dies berücksichtigt.

Welches Fazit können Sie nach einem Jahr Corporate Carsharing ziehen?

Die Lösung ist ein voller Erfolg für das Unternehmen und für unsere Mitarbeiter: Die Buchung funktioniert ganz automatisch, Alphabet kümmert sich um die Abwicklung. Die Kosten liegen im Plan und wir haben einen attraktiven Anreiz für unsere Mitarbeiter. Sie verwenden die Fahrzeuge für geschäftliche und private Fahrten in Deutschland und in die Nachbarländer. Seit dem Start hat sich die Anzahl der Nutzer vervierfacht.

Lassen Sie uns einen Blick auf den Kostenaspekt werfen. Wie beeinflusst AlphaCity die Ausgaben?

Da sich unser Verwaltungsaufwand reduzierte, konnten wir Einsparungen bei den Ressourcen erzielen. Außerdem haben die Gebühren für die private Nutzung eine positive Auswirkung auf das Geschäftsergebnis. Ungefähr 15 Prozent der durchgeführten Fahrten sind privat. Die Gebühren, die für diese Fahrt bezahlt werden, reduzieren die Kosten erheblich. Die neuesten Zahlen zeigen sogar, dass die private Nutzung die Leasinggebühren eines AlphaCity-Fahrzeugs komplett abdeckt. Obwohl wir sechs Fahrzeuge leasen, zahlen wir nur für fünf.

Gibt es Pläne, Ihr Carsharing-System auszuweiten?

Auf jeden Fall! Wir freuen uns über die zusätzliche Nachhaltigkeit, welche die E-Mobility bietet. Daher denken derzeit über eine Erweiterung um zwei Elektro-Modelle nach.

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Alphabet

Datum

20. Dezember 2014
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