Alles über Schadenmanagement/Unfallabwicklung
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Schadenmanagement: Entlastung für den Fuhrparkmanager

Es ist nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer, wenn ein Fahrzeug wegen einer Reifenpanne liegen bleibt, der Außendienstler in einen Auffahrunfall verwickelt ist oder der Pritschenwagen auf dem Weg zur Baustelle seine Ladung verloren hat. Um den ohnehin entstandenen Schaden so gering wie möglich zu halten, ist das Organisationstalent und das Wissen des Fuhrparkmanagers gefragt oder - das Können von Experten.

Denn oft sind die Fuhrparkverantwortlichen mit Pannen, Unfällen oder anderen Schäden überfordert. Hier springen unabhängige Schadenregulierer wie Dekra Claims Services in die Presche. 24-Stunden-Hotline, Ersatzwagen, Schadensteuerung, Instandsetzung, Freigabe und Überwachung sowie Reporting und Dokumentation - das bieten grundsätzlich alle Schadenmanager an. Unterschiede ergeben sich in der Umsetzung und der Zusammenarbeit mit anderen Dienstleistern. Zu den größten Herausforderungen gehört eine gut funktionierende Logistik. Darauf basiert auch die Entscheidung von Dekra Claims Services, ihr Portfolio neu zu bündeln und zu positionieren.

"Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen ein effektives Schadenmanagement implementieren", erklärt Olaf Oestmann, Geschäftsführer von Dekra Claims Services. Dabei stehen integrierte Lösungen aus einer Hand hoch im Kurs. Fuhrparkmanager haben nur einen Ansprechpartner, der alle Prozesse anstößt und überwacht.

Fuhrparkmanager sollen entlastet werden

"In erster Linie muss der Fuhrparkmanager entlastet werden. Dazu gehört auch, dass wir für unsere Kunden immer den günstigsten Reparaturweg wählen", sagt Annette Schickler, Projektleiterin von Dekra Claims Services. "Dabei berücksichtigen wir selbstverständlich die Vorgaben der Leasinggesellschaften und des Unternehmens."

"Wir finanzieren vor und rechnen am Ende mit der Werkstatt, der Versicherung und dem Kunden ab. Das Unternehmen hat nur eine Buchung pro Schaden und somit einen deutlich reduzierten Verwaltungsaufwand", sagt Oestmann. Außerdem muss der Fuhrparkmanager sein Budget nicht strapazieren und auf eine schnelle Regulierung durch die Versicherung warten.

Schadenhilfe auch im Ausland

Doch häufig geht es nicht nur ums Geld. Wer schon mal im Ausland eine Panne oder einen Unfall abwickeln musste, weiß, dass dies ohne professionelle Hilfe kaum möglich ist. "Unser europäisches Netzwerk ist einer unserer wichtigsten Pluspunkte", erläutert Oestmann. Hier kann im Nutzfahrzeugbereich, nach eigenen Angaben, keiner der Wettbewerber mithalten. "Unsere Mitarbeiter beherrschen die Sprache vor Ort, kennen die Rechtssysteme und Besonderheiten des Landes", sagt Oestmann.

Darüber hinaus gibt es seit einiger Zeit weitere Gründe, sich für Schadenexperten wie die von Dekra Claims Services zu entscheiden: Für immer mehr Fuhrparks wird die Luft bei den Versicherungsgesellschaften dünn. "Die Versicherer schauen genauer hin als früher. Schlechte Risiken will sich kein Konzern mehr ins Haus holen", weiß Oestmann. Umso wichtiger ist es, seine Schadenverläufe und Risiken zu kennen. Nur dann kann das Unternehmen präventiv vorgehen. "Fuhrparks, die auf ein funktionierendes Riskmanagement verweisen können, haben häufig eine bessere Verhandlungsposition gegenüber den Versicherungsgesellschaften", gibt Oestmann zu bedenken. 

Kosten liegen bei vier bis sieben Euro

Je nach Flottengröße und Leistungsumfang verlangen die Profis zwischen vier und sieben Euro pro Fahrzeug und Monat. Wer will, kann aber auch pauschal pro Schaden abrechnen oder ganz genau - nach Aufwand. Egal wie, eines verspricht das Unternehmen: Alles, was an Ersparnis erwirtschaftet wird, kommt dem Kunden zugute. "Sie können sicher sein, dass es keine Kick-backs von Werkstätten oder anderen Dienstleistern gibt", sagt Oestmann. Mittlerweile zählt das Unternehmen nach eigenen Angaben zu den größten Anbietern mit einem europäischen Netzwerk.

Dieser Punkt wird vor dem Hintergrund der zunehmend internationalen Verkehre immer wichtiger. "Mit Dekra Claims und Expert Services International sind wir in insgesamt 43 europäischen Ländern vor Ort vertreten, sagt Oestmann. Derzeit hat Dekra Claims Services um die 5.000 Einheiten unter Vertrag. Davon entfallen jeweils rund die Hälfte auf die Bereiche Pkw und Nutzfahrzeuge. Bis 2014 soll diese Zahl verdoppelt werden, so Oestmann. "Von den derzeit 5.000 Fahrzeugen ist ungefähr jedes Dritte einmal im Jahr in einen Schaden verwickelt." Bleibt viel Arbeit für die Schadenexperten. Schließlich erwarten fahrer und Kunden einen reibungslosen Ablauf.

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Dekra

Datum

25. April 2013
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