Auslandsreisen mit dem Firmenwagen

Besser mit D-Schild

Foto: VRD fotolia

Sie glauben, seit es EU-Kennzeichen gibt, habe das D-Schild am Auto ausgedient? Von wegen. Manche Länder verlangen es immer noch und kassieren Bußgeld, wenn der Aufkleber fehlt.

Mitte der 1990er Jahre wurde das Euro-Kennzeichen eingeführt. Das Nummernschild gibt Auskunft über das Herkunftsland: Auf der linken Seite auf blauem Grund steht das Länderkürzel, für Deutschland ein „D“. Trotzdem sollten Fuhrparkbetreiber ihre Firmenwagen mit dem traditionellen D-Aufkleber ausstatten. Zumindest, wenn die Kollegen ins Ausland reisen. Denn laut Hans-Georg Marmit, Kfz-Experte der Sachverständigen-Organisation KÜS:, wird das Euro-Kennzeichen mur in den EU-Ländern sowie in der Schweiz, in Liechtenstein und Norwegen anerkannt. In allen anderen Nicht-EU-Ländern ist das ovale Schild mit schwarzem D auf weißem Grund weiterhin Pflicht. Sollte der Kollege beispielsweise mit dem Auto nach Griechenland fahren, benötigt er dort zwar kein zusätzliches Nationalitätenzeichen. Führt der Weg aber durch Mazedonien oder Albanien, braucht er einen D-Aufkleber am Auto. Dabei empfiehlt sich ein genormtes Exemplar (Höhe; 11,5 cm, Breite:17,5 cm).

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