Winterreifenpflicht Ausland

Kein Risiko eingehen

Lieber auf Nummer sicher gehen

Foto: Suzuki

Wer im Winter mit Sommerreifen bei Schneefall erwischt wird, muss zahlen. Besonders teuer wird es in einer Gefahrensituation. Das gilt nicht nur in Deutschland, sondern auch im benachbarten Ausland.

Bei winterlichen Verhältnissen dürfen in Deutschland nur Autos mit geeigneten Reifen unterwegs sein. Grundsätzlich muss seit dem 1. Januar 2018 bei neuproduzierten Reifen das Schneeflocken-Symbol die Reifenplanke zieren, anerkannt werden bis 2024 aber auch Pneus, die nur eine M+S-Kennung haben. Wer mit Sommerreifen erwischt wird, riskiert ein Bußgeld von 60 Euro. Werden andere Verkehrsteilnehmer dadurch behindert, so können 80 Euro sowie ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei fällig werden. Auch in anderen Ländern gibt es ähnliche Regelungen. Autofahrer sollten diese bei einem Besuch kennen, rät die Prüforganisation KÜS.

In Österreich gibt es keine generelle Winterreifenpflicht, bei winterlichen Straßenverhältnissen müssen sie dennoch montiert werden. Alternativ sind auch Schneeketten erlaubt. Wer mit M+S-Reifen unterwegs ist, muss sicherstellen, dass diese eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern haben. Wer diese Punkte zwischen November und dem 15. April missachtet, muss mit einem Bußgeld von 35 Euro rechnen.

Auch in der Schweiz gibt es keine landesweite Winterreifenpflicht. Das Auto sollte aber mit den Saison-Pneus ausgerüstet sein, da selbst bei einem unverschuldeten Unfall mit Sommerreifen eine erhebliche Mithaftung möglich ist. Bei Verkehrsbehinderungen mit unpassenden Reifen drohen außerdem Bußgelder. Schneeketten sind immer mitzuführen, der Einsatz kann von Schildern am Straßenrand angeordnet werden.

Wer mit dem Pkw in die Wintersportgebiete Frankreichs fährt, muss keine Winterreifenpflicht beachten. Allerdings können Winterreifen per Verkehrsschild angeordnet werden, eine Mindestprofiltiefe von 3,5 Millimetern ist dort vorgeschrieben. Auch eine mögliche Schneekettenpflicht wird per Beschilderung angekündigt, das Tempolimit liegt dann bei 50 km/h. Verstöße gegen diese Maßnahmen kosten 135 Euro.

Ähnlich wird das Thema auch in Italien geregelt, wo es ebenfalls beliebte Wintersportgebiete gibt. Hier können sich die Richtlinien von Tal zu Tal unterscheiden. Am besten informiert man sich noch vor der Abfahrt ins Ski-Paradies über die jeweiligen Vorschriften. Oder man macht es gleich richtig, und montiert im Winter von vornherein Winterreifen. Damit ist man immer auf der sicheren Seite.

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