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BDL kritisiert Leasing-Reformpläne

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Der Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL) kritisiert die Pläne des International Accounting Standards Board (IASB) zur Reform der internationalen Bilanzierungsstandards für Leasinggeschäfte. Der Neuregelungsvorschlag weise erhebliche konzeptionelle Schwächen und Praktikabilitätsdefizite auf. Dem zusätzlichen Bilanzierungsaufwand stehe kein angemessener Nutzen für die Bilanzleser gegenüber. Zudem würden Leasingnehmer gezwungen, Informationen bereitzustellen, die niemand sinnvoll beurteilen könne und für die in den meisten Fällen auch gar kein Bedarf bestehe. Der IASB hatte seine gemeinsam mit dem Federal Accounting Standards Board (FASB) entwickelten Reformüberlegungen im Frühjahr in einem Diskussionspapier veröffentlicht. Demnach sollen unter IFRS zukünftig ausnahmslos alle Miet- und Leasingverhältnisse mit den daraus resultierenden Nutzungsrechten und Verpflichtungen in der Bilanz des Mieters erfasst werden. Bisher werden geleaste Wirtschaftsgüter nur dann beim Leasingnehmer bilanziert, wenn mit dem Leasinggeschäft im Wesentlichen alle Chancen und Risiken auf ihn überragen worden sind. Bloße Nutzungsüberlassungen werden als „schwebende Geschäfte“ nicht bilanziell erfasst.

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