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Bedenken gegen Karmann-Übernahme

Bedenken gegen Übernahme von Karmann Foto: Bild: Karmann

Das Bundeskartellamt hat wettbewerbsrechtliche Bedenken gegen eine Übernahme der Dachsparte des insolventen Autozulieferers Karmann durch seinen Konkurrenten Magna. Ein entsprechendes Schreiben sei beim Insolvenzverwalter Ottmar Hermann eingegangen, sagte am Donnerstag dessen Sprecher. Sein Team muss nun eine Stellungnahme an die Kartellbehörde nach Bonn schicken. Eine Entscheidung der Wettbewerbshüter soll bis Ende Mai fallen. Hermann und Magna haben bereits einen Kaufvertrag über die Dachsparte geschlossen. Es geht um rund 700 Arbeitsplätze bei Karmann in Osnabrück und im polnischen Zary. Berichten zufolge beträgt der Kaufpreis 20 Millionen Euro. Der Jahresumsatz der Karmann-Dachsparte soll bei 160 Millionen Euro in Europa liegen. Die japanische Karmann-Dachsparte war bereits im Februar an Magna verkauft worden.Karmann hatte im vergangenen Jahr nach Auftragseinbrüchen Insolvenz angemeldet. Mittlerweile ist der frühere Karmann-Großkunde Volkswagen dabei, in den alten Karmann-Hallen in Osnabrück die Produktion des Golf-Cabrios vorzubereiten, der im nächsten Jahr dort vom Band rollen soll. An der Dachsparte hat VW jedoch kein Interesse.

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