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Europas Automärkte: Ohne Prämie läuft nichts

Foto: Foto: Torsten Zimmermann/WWW.TOZIGRAFIE.DE

Der Abwärtstrend auf dem westeuropäischen Automobilmarkt hat sich im Juni fortgesetzt. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Polk sanken die Pkw-Neuzulassungen im sechsten Monat des Jahres im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,7 Prozent auf knapp 1,31 Millionen Fahrzeuge. Vor allem der weiterhin schwache deutsche Automarkt hat zu diesem Ergebnis beigetragen; hierzulande wurden im Juni 289.259 Pkw neu zugelassen, ein Minus von 32,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Frankreich steigen die Neuzulassungen leicht um 2,3 Prozent auf 240.531 Einheiten. Obwohl auch in Großbritannien die staatliche Verkaufsförderung eingestellt wurde, verzeichnen die Briten einen Zuwachs von 10,8 Prozent auf 195.226 Einheiten. Grund sei eine positive Entwicklung im Gewerbekundengeschäft, so die Essener Marktforscher. In Italien macht sich das Auslaufen der Abwrackprämie deutlich bemerkbar: 172.500 Einheiten bedeuten einen Rückgang um 18,5 Prozent. In Spanien wird der Autoabsatz hingegen weiterhin erfolgreich gefördert: Dort stiegen die Neuzulassungen um 25,6 Prozent auf 121.483 Einheiten.Trotz des erheblichen Rückgangs von 28,7 Prozent bleibt Deutschland im ersten Halbjahr 2010 mit 1,47 Millionen Einheiten der größte Einzelmarkt Europas. Mit Frankreich (+6,1 Prozent), Italien (+3,1 Prozent), Großbritannien (+19,9 Prozent) und Spanien (+39,5 Prozent) haben alle anderen großen Märkte von staatlichen Unterstützungsprogrammen profitiert. Insgesamt verzeichnet Europa nach den ersten sechs Monaten einen leichten Zuwachs von 1,7 Prozent auf knapp 7,11 Millionen Fahrzeuge.Gemischt fällt auch die Halbjahresbilanz der einzelnen Hersteller aus. Marktführer Volkswagen musste ein leichtes Minus von 1,2 Prozent auf 804.375 Einheiten hinnehmen. Auch Ford verzeichnet einen Rückgang von vier Prozent auf 610.470 Einheiten. Hersteller wie Renault (+22,7 Prozent), Peugeot (+11,1 Prozent) und Citroen (+6,3 Prozent) profitieren vor allem von den Verkaufsfördermaßnahmen in Frankreich und Spanien, während Fiat (-9,2 Prozent) und Toyota (-10,7 Prozent) zu den Verlierern der ersten Jahreshälfte gehöre

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