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Mercedes A-Klasse E-CELL im Blick

Mercedes A-Klasse E-CELL läuft bis zu 200 Kilometer Foto: Bild: Hersteller

Immerhin acht Stunden muss die Mercedes A-Klasse E-CELL an die 230 Volt-Steckdose, um genug Energie für 100 Kilometer zu speichern. Weil man rechnerisch an einer normalen Haushaltssteckdose deshalb 16 Stunden benötigen würde, um die Batterien komplett für die maximale Reichweite von 200 Kilometer zu füllen, empfiehlt es sich, an sogenannten Wallboxen mit 400 Volt-Dreiphasenwechselstrom („Dreh- oder Starkstrom“) aufzuladen. Diese Ladestationen sollen später im öffentlichen Netz zur Verfügung stehen. Eine solche können sich die Nutzer aber auch in die heimische Garage legen lassen. Dann dauert der Ladevorgang für das Elektroauto maximal sieben Stunden. Tatsächlich wird die Batterie aber nie ganz leer gefahren, weil das Energiemanagement des Autos die Speicher in einem genau definierten Ladefenster betreibt. Entsprechend fallen auch die Ladezeiten kürzer als rechnerisch möglich aus. Die angegebene Reichweite von 200 Kilometern soll die A-Klasse E-CELL aber trotzdem schaffen. Zum Betrieb benötigt der Kompaktklasse-Stromer ein ausgeklügeltes Temperaturmanagement, damit die beiden Lithium-Ionen-Speicher im optimalen Wärmefenster arbeiten. Zu hohe oder zu geringe Temperaturen schränken die Leistungsfähigkeit der 36 kW/h starken Batterien ein. Dementsprechend bekommen sie eine eigene Wasser/Glykolkühlung. An besonders heißen Tagen wird zusätzlich der Kühlmittelkreislauf der Klimaanlage zur Batterietemperierung genutzt. Damit im Fahrbetrieb Heizung und Klimaanlage nicht unnötig Strom ziehen, wird die A-Klasse bereits an der Steckdose auf die vorgewählte Temperatur vorgekühlt oder geheizt. Dabei hilft das Lademanagement. Den jeweiligen Füllstand der Batterien kann der Fahrer via Smartphone oder Internet kontrollieren.

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