Subaru Outback 2021 Fahrbericht

Keine Eile

Subaru Outback 2021 Foto: Subaru 9 Bilder

Ein Dynamiker war der Subaru Outback noch nie. Auch die neue Generation legt den Fokus auf andere Eigenschaften. Wer sich darauf einlässt, bekommt viel Auto fürs Geld.

Einmal Subaru, immer Subaru? Könnte man fast glauben: Wenige Marken dürfen auf eine treuere und zufriedenere Fangemeinde zählen. Sie schätzen die solide, etwas kernigen Boxermotoren, den standardmäßigen Allrad und das hohe Sicherheitsniveau, auf das die Japaner traditionell Wert legen. Und fast könnte man meinen, die Modelle altern mit den Kunden. Tun sie natürlich nicht, auch wenn die jetzt neu aufgelegte sechste Generation des Outback nicht wirklich anders aussieht als der Vorgänger.

Sicher, der Crossover aus SUV und Kombi steht etwas satter auf den serienmäßigen 18-Zöllern. Und robuste Radkästen, verkleidete Stoßfänger sowie über 20 Zentimeter Bodenfreiheit zeigen wieder, dass auch Wege abseits geteerter Straßen kein Hindernis darstellen. Innen ist die Evolution eher spürbar: Digitale Instrumente liefern alle wichtigen Infos, die Bedienung klappt dank neuem Infotainment mit großem Hochformatbildschirm, einfacher Menüführung und großen Icons noch besser. Das große Ganze passt, im Detail zeigen sich Mängel: Ladeschale fürs Smartphone, Hotspot, Online-Anbindung sucht man vergebens.

Subaru Outback 2021 Foto: Subaru
Neu ist das Infotainmentsystem mit 11,6 Zoll großem Bildschirm.

Geblieben ist das hohe Sicherheitssystem mit vielen radar-, kamera- und sonargestützten Assistenten. Selbst die Augen des Fahrers werden von einer Kamera überwacht: Schaut er nicht nach vorn, schlägt der Outback Alarm. Und natürlich das sehr gute Raumangebot. Der 4,87 Meter lange Wagen bietet vorne wie hinten üppig Platz, verstaut bei umgeklappter Lehne stolze 1.822 Liter Gepäck und kann zweiTonnen ziehen.

Subaru Outback 2021 Foto: Subaru
Zwei Tonnen darf der Outback ziehen. Subaru plant, die Anhängelast auf 2,2 Tonnen zu erhöhen.

Allerdings dürfte sich der Motor mit Hänger am Haken schwertun. Denn bereits unbeladen ist der Outback mit dem 169-PS-Aggregat nicht eben dynamisch unterwegs. Das Konzept "Hubraum statt Turboaufladung" funktioniert aber, solange man dem Wagen Zeit lässt, auf Touren zu kommen. Das belohnt der 2.5 Boxer mit Laufruhe und dank länger übersetztem CVT-Getriebe mit niedrigen Drehzahlen bei Reisegeschwindigkeit. Wer sich darauf einlässt, verbraucht um die neun Liter.

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Der Outback startet bei ambitionierten 35.000 Euro (alle Preise netto). Die gute Ausstattung samt Automatik, Eyesight-System und Allradantrieb relativiert den Preis jedoch ebenso wie die stabilen Restwerte der Subaru-Modelle. Unsere Empfehlung gilt dem Active, der für etwas über 1.700 Euro Aufpreis Navigation und elektrische Heckklappe mitbringt. Fünf Jahre Vollgarantie gibt’s gratis dazu, und ebenso die Gewissheit, ein etwas anderes Auto zu fahren.

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