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Gefahr durch häufigen Wildwechsel

Im Herbst kommte es vermehrt zu Wildwechsel. Foto: Bild: ADAC

Auf den Straßen kommt es gerade im Herbst zur Brunftzeit des Rotwilds häufiger zu Wildwechsel. Nach Angaben des ADAC überfahren Verkehrsteilnehmer jährlich 220.000 Rehe in Deutschland - das sind mehr als 20 Tiere pro Stunde. Wegen der abgeernteten Felder suchen die Tiere Schutz auf Wiesen oder am Waldrand und queren zur Futtersuche oft Straßen. Der ADAC rät allen Autofahrern gerade bei Dämmerung, bei Nebel und nassem Laub auf der Fahrbahn vorsichtig zu fahren. Angepasste Geschwindigkeit und ausreichender Abstand zum Vordermann sind hier die Schlüsselworte. Als Tipp gibt der Club, stets das Tempo zu reduzieren, wenn ein Reh zu sehen ist. Meist folgen andere Tiere. Kommt es dennoch zu einem Wildunfall, müssen Verkehrsteilnehmer die Warnblinker eingeschalten, das Warndreieck aufstellen, gegebenenfalls Verletzte versorgen und die Polizei verständigen. Die Polizei informiert den Revierinhaber. Er nimmt das Tier von der Straße und stellt auch eine Unfallbestätigung für die Schadenregulierung mit der Versicherung aus. Das angefahrene Tier darf nicht berührt werden, da es auskeilen oder mit Tollwut infiziert sein könnte. Verboten ist es zudem, das Wild mitzunehmen. Geahndet wird dies Vergehen als Wilderei mit Geld- oder auch Haftstrafen bis zur Beschlagnahme des Fahrzeugs. Auch wenn ein Tier nach einem Auffahrunfall wieder im Wald verschwindet, muss die Polizei benachrichtigt werden.

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