Lockdown 2021

Was uns Newton lehren könnte

History of science, concept. Isaac Newton with Apple in hand Foto: Adobe Stock/Ulia Koltyrina

Bleibe zu Hause und denke nach: Ein Lockdown kann durchaus das Denken beflügeln und zu neuen Erkenntnissen führen.

Angst und Schrecken verbreitete 1665 die Beulenpest. Ein gewisser Isaac Newton musste seinen Arbeitsplatz am Trinity College in Cambridge räumen, Studierende durften ebenfalls nicht mehr kommen. Shutdown. Newton musste sich zwei Jahre ins Homeoffice zurückziehen. Er hatte viel Zeit zum Nachdenken – und unter Apfelbäumen zu dösen.

Nachdem ihm dann ein Apfel auf den Kopf gefallen sein soll, ersann er das Gravitationsgesetz, das Nicht­physiker vereinfacht als Schwerkraft kennen. In den zwei Jahren gelangen Newton noch weitere Entdeckungen, die ihn berühmt machten: die Infinitesimalrechnung und die Theorie der Lichtbrechung. Zwangspausen können auch gute Auswirkungen haben.

Die Welt und die Rahmenbedingungen haben sich ex­trem verändert. Öfter mal nachzudenken dagegen kann nach wie vor helfen. Das wusste schon der Satiriker George Bernard Shaw (1856–1950): "Die meisten Menschen denken zweimal pro Jahr. Ich habe Weltruhm erlangt, weil ich zweimal pro Woche denke." Er meinte: mal richtig über Dinge nachdenken, nicht überlegen, ob Butter im Kühlschrank fehlt.

Diese zwei Beispiele zeigen, wie wichtig es sein kann, sich weiter­zubilden, sich Impulse zu holen und sein Wissen jenseits des "Das-haben-wir-aber-schon-immer-so-Gemacht" regelmäßig auf den neuesten Stand zu bringen. Nur so können Mobilitätsmanager ihrer Verantwortung ge­­recht werden.

Wenn die Zukunft zur Gegenwart wird

Selbst parkendes Elektromobil, cloudbasierte Plattformen, künstliche Intelligenzen und das Lernen am Computer: Alles begann irgendwann als Idee. Die Meinung der Skeptiker war meist klar: abwegig, zu revolutionär, reine Fantasie, zu teuer und unausgereift. Erst mutige Pioniere sorgten mit Experimenten, Feldversuchen und Prototypen dafür, dass all diese Dinge langsam, aber sicher Teil unseres Alltags wurden. Menschliche Neugier ist auch hier der Treiber.

Also: Nehmen wir unsere neue Normalität – das Homeoffice und E-Learning – und starten durch. Der Fuhrparkverband macht durch den Einsatz von Online- und Hybridkursen sowie Blended Learning seit einiger Zeit individuelle, flexible und interaktive Fortbildungen möglich. Dabei werden moderne Medien, didaktische Methoden und traditionelle Präsenzveranstaltungen miteinander kombiniert. Das motiviert und erhöht den Lernerfolg. Impulse kann man sich in den verschiedensten Formaten abholen. Ein Supermarkt der Möglichkeiten.

Die gute Nachricht: Lernen ist überall möglich. Aber Vorsicht: Am Ende sollten die Lernenden und Wissbegierigen die Lösungen möglichst selbst abrufbar haben und nicht Siri, Cortana und Co. fragen müssen. In diesem Sinne: Willkommen in der Zukunft!

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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